Wachtelfutter

Das Wachtelfutter nimmt großen Einfluss auf die Qualität der Eier
Der Wachtelhalter muss dafür Sorge tragen, dass die Vögel optimal versorgt werden. Dabei soll das Wachtelfutter exakt auf die Bedürfnisse der Wachteln abgestimmt sein. Bereits im Kükenalter ist eine spezielle Versorgung angebracht, damit die Vögel mit allen notwendigen Nährstoffen heranwachsen können. Das Futter sollte gesund und abwechslungsreich sein, denn die Qualität der Eier steigt durch ein gutes Futter.

Wachteltränke / Automatiktränke

Tach zusammen, In meiner Bemühung die Wachtelhaltung für mich so Zeitsparend wie möglich zu halten habe ich mir mal eine dieser Automatischen Tränken zugelegt. Nach einigen Überlegungen , Test und Versuchen habe ich ein kleines Gestell gebaut um die Tränken etwas...

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Futterball für Wachteln

Wer seinen Wachteln etwas gutes tun möchte sollte ihnen viel Grünfutter anbieten. Eine gute Möglichkeit ist hier ein Futterball . Eigentlich ist dieser Ball für Nagetiere oder Kleinsäuger gedacht die dort Ihr Stroh wie in einer Raufe angeboten bekommen....

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Abwechslung im Wachtelfutter

wer will schon immer das gleiche essen ?!?

Welche Wachtelfutter-Arten eignen sich? 

Die Wachteln benötigen den ganzen Tag hindurch Futter. Deshalb ist eine abwechslungsreiche Kost notwendig. Über den Tag verteilt nehmen die Wachteln ihre Ration in kleinen Portionen zu sich. Bekommen die Tiere ihr Futter nicht permanent in kleinen Portionen angeboten, können sie mitunter ziemlich aggressiv werden. Da die Wachteln ihr Futter gut einzuteilen wissen, braucht der Wachtelhalter keine Angst vor zu dicken Wachteln zu haben.

Beim Wachtelfutter wird grundsätzlich zwischen dem Futter für erwachsene und neugeborene Wachteln unterschieden. Auch jahreszeitlich bedingt kann die Wachtelfutter-Art divergierend eingesetzt werden. Die Futtersorten werden in Pellets. Legemehl und Körner unterteilt. Im Laufe der Fütterung kann der Halter genau testen, welche Variante bei seinen Tieren am besten ankommt. Damit die optimale Versorgung mit all den essenziellen Nährstoffen garantiert werden kann, setzen viele Halter auf Legemehl oder Pellets. Bei diesen Futterarten sortieren die Vögel kaum Bestandteile aus.

Die optimale Fütterung junger und ausgewachsener Wachteln 

Zwei Tage nach dem Schlüpfen werden die Küken gefüttert. Da die Kleinen aber noch keine Pellets oder große Körner aufnehmen können, greifen erfahrene Wachtelhalter gerne auf gemahlene Futtersorten zurück. Da die meisten Küken gerne Haferflocken fressen, werden diese häufig unters Futter gemischt.

Ausgewachsene Wachteln benötigen eine ausgewogene Ernährung. Nur auf diese Weise produzieren Legewachteln schöne und köstliche Eier. Wie die Hühner müssen auch die Wachteln regelmäßig Höchstleistungen erbringen. Darum sind die Wahl und die Vielfalt des Wachtelfutters von ausschlaggebender Bedeutung. Denn das Legen der Eier ist mit einigen Anstrengungen verbunden.

Nur hochwertiges Futter sollte verwendet werden. Der Weg vom Küken bis zum ausgewachsenen Vogel ist bei den Wachteln ziemlich kurz. Die Wachteln wachsen ziemlich schnell heran. Darum lohnt es sich, den Küken bereits ab der sechsten Woche Legefutter mit in das Kükenfutter zu mischen. Beim Hinzumischen kann der Wachtelhalter die tägliche Ration an Legefutter adäquat erhöhen. So kann sich die heranwachsende Wachtel langsam ans Legefutter gewöhnen. Diese langsame Umstellung hat für die Wachteln in Hinblick auf ihre Verdauung einige Vorteile.

Inhaltsstoffe, Zutaten und sinnvolle Ergänzung bei der Zusammenstellung des Wachtelfutters 

Um eine angemessene und artgerechte Fütterung zu gewährleisten, sollte das Wachtelfutter folgende Inhaltsstoffe aufweisen:

• Calcium und Natrium
• Phosphor und Lysin
• Methionin (MET)
• Rohfaser und Rohfette
• Rohprotein
• Rohöle und Rohasche

Wachtelhalter sollten stets dafür sorgen, dass im Futtermittel Wachtelgrit enthalten ist. Dadurch wird die Eierschale gestärkt und die Verdauung angeregt. Einige Zutaten, die gerne und häufig verwendet werden, um alle notwendigen Inhaltsstoffe abzudecken, sind: 

• Sonnenblumenöl und Mais
• Sojaschrot und Gelbhirse
• Natriumchlorid und Weizenfuttermehl
• Natriumcarbonat und Magnesiumoxid

Wachteln fressen gerne schmackhafte Dinge und beschränken sich hierbei nicht nur aufs Körnerpicken. Abwechslung beim Futter versüßt auch den Wachteln das Leben. Mehlwürmer, lebend oder getrocknet, sorgen für eine ideale Proteinaufnahme. Doch für eine gelungene Abwechslung im Ernährungsplan der Wachteln können dem Futter problemlos auch andere Lebensmittel hinzugemischt werden. Dazu gehören beispielsweise:

• Birnen und Äpfel
• Trauben und Bananen
• Gurken und Löwenzahn
• Karotten und Tomaten 

Alleinfutter, Hauptfutter bzw. Grundfutter in der Wachtelhaltung

Die vordergründige Aufgabe eines Grundfutters ist es, die Wachteln mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Das Alleinfutter liefert hierbei für die Tiere die lebensnotwendige Energie. Somit fungiert das Grundfutter als Basisfutter. Dieses sollte speziell auf die Wachteln genauestens abgestimmt werden. Verwendet der Wachtelhalter das Alleinfutter für ausgewachsene Wachteln, so gilt es vordergründig darauf zu achten, dass das Wachtelfutter auf die Inhaltsstoffe bezogen ganz bestimmte Anforderungen erfüllt. Folgende Inhaltsstoffe dürfen nicht fehlen: Methionin, Rohfette, Rohprotein, Rohasche und Rohfaser. Am Tag kann das Alleinfutter pro Tier durchschnittlich zwischen 25 bis 30 Gramm betragen.

Bei den Legewachteln beinhaltet das Alleinfutter einen Anteil von rund 17 bis 20 Prozent Rohprotein. Dieses Futter stellt somit die ideale Ernährung der Legewachtel dar. Der Rohproteinanteil im Grundfutter hat auf die Gesundheit der Wachteln und auf ihr Legeverhalten eine direkte Auswirkung. Ist der Wert zu hoch, besteht die Gefahr, dass die Wachteln an Durchfall leiden, verfetten bzw. an Gewicht abnormal zulegen. Ist der Proteinanteil im Alleinfutter hingegen zu gering, dann legen die Wachteln nur noch kleine Eier, wenn überhaupt. Bei der Alleinfuttergabe mischen erprobte Wachtelhalter dem Trinkwasser gerne Mineralien und Vitamine bei. Auf diese Weise kann bei der täglichen Versorgung der Bedarf an Mineralien und Vitaminen weitestgehend gedeckt werden. Vielen Wachteln reicht das Alleinfutter aber bei Weitem nicht aus, denn sie sind nur bei einer abwechslungsreichen Futtergabe wirklich gut gelaunt.

Ergänzungsfutter mit Vorsicht einsetzen

Mit dem Hauptfutter bzw. Alleinfutter machen viele Wachtelhalter eine hervorragende Erfahrung. Nicht zuletzt auch deshalb, da die Halter ihren Wachteln auch problemlos Grünfutter, Obst und Gemüse ins Futter geben können. Der ausbalancierte Eiweißanteil hat auf die Eierproduktion bezogen keinerlei Nachteile. Wie bei der Kost aller anderen Tiere kommt es auch beim Wachtelfutter auf den guten Mix an.

Die Palette an möglichen Ergänzungsfuttermitteln ist in der Wachtelhaltung immens groß. Ob Speisereste oder Küchenabfälle in die Futterstellen der Wachteln gelangen oder ob Beeren, Grünzeug oder sonstige Leckereien verfüttert werden, sofern es sich um gesundes Futter handelt: Die Wachteln sind darüber äußerst dankbar und zeigen sich mit schmackhaften Eiern erkenntlich.

Als typisches Ergänzungsfutter wird häufig auch Legemehl verwendet. Da dieses im Handel erhältliche Futter einen zu hohen Anteil an Rohprotein aufweist (21 bis 25 Prozent), taugt es als gesundes Futtermittel nur bedingt. Lediglich zum Mischen mit einem anderem Legewachtelfutter sollte es deshalb eingesetzt werden.

Eine unerlässliche und sehr wertvolle Nahrungsergänzung ist Grit. Die Fütterung mit Grit fördert die Vitalität und die Gesundheit der Legevögel. Die wertvollen Mineralien und Spurenelemente im Grit sind bei der Wachtelfütterung von großer Bedeutung. Es hilft den Wachteln insbesondere bei der Verdauung.

Legemehl und Legekorn 

Zukunftsorientierte Wachtelhalter setzen beim Wachtelfutter primär auf Qualität. So werden in der Regel nur Legemehl und Legekorn verwendet, die ohne Gentechnik hergestellt werden. Die Liebe zur Natur zeigt sich hierbei insofern, dass die Wachteln gesund und bewusst gefüttert werden.

Legekorn ist ein spezielles Futter, das für die Legewachteln schier unverzichtbar ist. Die Zusammenstellung ist so ausgerichtet, dass sämtliche Nährstoffe im Futtermittel enthalten sind. Da das Legekorn alle notwendigen Komponenten für eine gesunde und ausgewogene Fütterung der Wachteln aufweist, wird das Korn gerne auch als Alleinfutter eingesetzt. Dies will jedoch nicht bedeuten, dass Wachteln auf sonstige Leckereien wie frisches Wiesengrün oder Obst verzichten wollen. Legekorn wird in verschiedenen Formen angeboten. Da Wachteln gerne picken, wird vornehmlich das Korn verfüttert. Doch auch in Form von Pellets und als Legemehl wird das Futter für die Wachteln angeboten.

Durch das Legemehl wird die Legeleistung der Wachteln verbessert. Aber auch in anderen Situationen greifen Wachtelhalter gerne darauf zurück. Die durchdachte und äußerst günstige Zusammenstellung des Legemehls erlaubt es den Wachtelbesitzern, dieses sowohl als Alleinfutter als auch als Ergänzungs- bzw. Zusatzfutter zu verwenden. In den meisten Fällen enthält das Legemehl folgende Zutaten: 

• Bierhefe und Rapsschrot
• Erbsenschrot und Sojaschrot
• Weizenkleber und Sojaöl
• Austernschalen

Grünfutter sorgt für Abwechslung und Beschäftigung

Auf der Wachtelfutterliste darf Grünzeug niemals fehlen. Der Einsatz von Grünfutter ist natürlich saisonal begrenzt. Salatblätter vom Garten oder vom Gemüsehändler sowie frisch gemähtes Gras bereichern den Speiseplan der Wachteln ungemein. Das Gras sollte wenn möglich nur per Hand mit einer Sense oder einer Sichel gemäht werden. Das Beschränken auf Blätter lohnt sich, denn Wachteln mögen Salatrippen und den Salatstrunk nicht sonderlich. Grünfutter sorgt bei den Wachteln immer für eine gute Abwechslung. Sie können sich mit dem Grünzeug beschäftigen und werden zudem noch sehr gut mit Nährstoffen versorgt. Küchenabfälle sollten nur gut gewaschen und sauber an die Wachteln verfüttert werden. Gesunde Pflanzen für die Wachtelherde sind unter anderem:

• Rucola und Sonnenblume
• Dill und Petersilie
• Kornblume und Löwenzahn
• Ringelblume und Gänseblümchenblüten
• Pfefferminze und Kapuzinerkresse
• Margerite und frische Brennnessel

Zusätzliche Proteinquellen 

Wachtelhalter versorgen ihre Tiere gerne mittels Mehlwürmer mit Eiweiß. Dadurch wird das Eierlegen angeregt. Ungefähr fünf bis zehn Würmer reichen pro Woche und Vogel durchaus. Mit dem Insektenfutter wird eine naturnahe Fütterung angestrebt. Mit den Mehlwürmern werden die Vögel ganz schnell zahm, sofern dies der Wachtelhalter wünscht.

Der gravierende Unterschied bei den Wachtelfuttervarianten liegt vornehmlich in der Zusammensetzung. Die Inhaltsstoffe sind als Bestandteile des Futtermittels von entscheidender Bedeutung. Darum gilt es, den Wachteln eine breite Phalanx an Futtermitteln anzubieten. Je reichhaltiger die Nahrung der Wachteln ist, desto größer ist die Freude des Wachtelhalters an den Hauptprodukten der Vögel, den Eiern.

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