Klein, aber oho: Wenn wir zum Eingang nur mal den Vergleich mit dem Hühnerei nehmen, dann wird das enorme gesundheitliche Potential der Wachteleier schnell klar! Vollgepackt mit Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren findet sich sogar gut 15% weniger Cholesterin, was ganz folgerichtig das Wohlergehen fördern kann und übrigens auch für Allergiker bestens geeignet ist. Einige Menschen können keine Hühnereier essen, ihr Immunsystem überreagiert dann mit den üblichen allergischen Symptomen – Wachteleier sind hier mehr als nur eine sehr gut verträgliche Alternative. Aus diesem Grund wird das Ei oft auch als Bestandteil einer Diät empfohlen und überhaupt können selbst Kleinkinder sich daran laben, es drohen keine Gefahren oder gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die kleinen Köstlichkeiten.

Von Asien bis Europa finden sich eine Menge Ärzte und vor allem Heilpraktiker, die empfehlen ganze Kuren, deren Zusammensetzung auf uralte Rezepte zurückgeht. Und offensichtlich hat das auch Erfolg, da beim Wachtelei keine Nebenwirkungen bekannt sind und es auch keine Berichte gibt über abgebrochene Kuren, Behandlungen und Therapien. Die Patienten profitieren also vom enormen Schub der Inhaltsstoffe, die wir uns gleich mal im Detail genauer anschauen wollen. Bekannt ist das schon lange, schließlich kann ein Dauerbrenner wie das Wachtelei nur über Jahrtausende als Leckerei und eben Medizin Bestand haben, wenn es den Leuten schmeckt und hilft! Heute haben wir jedoch weit mehr Instrumente zur Erforschung der Wachteleier und müssen nicht mehr nur auf das Zutrauen der Menschen setzen wie das vielleicht einst beim Medizin Gang und Gäbe war.

Welche Inhaltsstoffe haben Wachteleier?

Es ist fast schon müßig zu erwähnen, dass das Wachtelei in der berühmten Chinesischen Medizin eine wichtige Rolle einnimmt. Im Fernen Osten sind wilde Wachteln nicht nur in der Natur sehr präsent – chinesische Mediziner haben die Wirkung auf den Organismus schon lange erkannt und seit Jahrtausenden werden die Inhaltsstoffe gezielt zur Behandlung von Krankheiten, aber auch ganz allgemein zur Stärkung des Wohlbefindens angewendet. Zwar kann man diese Ansichten auch kritisch sehen – die Chinesische Medizin produziert auch viel Unsinn und setzt oft gezielt auf das Leiden von Tieren – aber offensichtlich sind die heute im Labor klar nachweisbaren Inhaltsstoffe zumindest indirekt in ihren Wirkungen schon vor tausenden Jahren verstanden worden.

Aber werfen wir mal einen genauen Blick auf 100 Gramm Eimasse. Es ist dabei zu unterscheiden zwischen Dotter, Eiklar und dann eben dem Gesamtei, wobei für uns hier die letztgenannte Kategorie aufgrund der vergleichsweise simplen Inhaltsstruktur wichtig ist. So finden sich im Gesamtei der Wachtel etwa 75% Wasser, mehr als 13% Protein, nur 11% Fett und gerade mal 1% Kohlenhydrate. Dazu kommen in erheblichen Mengen in Milligramm gerechnete Mineralien und Spurenelemente wie zum Beispiel Calcium, Phosphor, Eisen, Riboflavin, Thiamin und Niacin. Deren Bedeutung für den Organismus brauchen wir hier nicht weiter aufschlüsseln – ohne Aminosäuren und Nährstoffe schwächt sich unser Immunsystem schnell ab und der Verzehr von Wachteleiern kann für eine entsprechend hochwertige Zufuhr sorgen.

Besonders imposant: Das Wachtelei bringt mit gut 12 Milligramm Cholesterin pro Gramm Dotter weit weniger an den Start als das beim Hühnerei mit rund 14 Milligramm oder beim Ei der Pute mit knapp 16 Milligramm der Fall ist. Wer also beispielsweise zum Frühstück zwei Eier verspeist, etwa gekocht oder eben als Rührei, der nimmt mit Wachteleiern bedeutend weniger Cholesterin auf! Zwar hängt der Level an Cholesterin beim Menschen in erster Linie an der gesamten Ernährung und wir bilden bekanntlich den Stoff auch selbst, doch die Wachteleier sind vollgepackt mit ungesättigten Fettsäuren, die wiederum das als problematisch betrachtete VLDL-Cholesterin im Organismus nachhaltig absenken.

Aminosäuren und Mineralstoffe

Noch mal zurück zu den Inhaltstoffen beim Wachtelei. Neben Eisen und Zink finden sich sogar Molybdän, Selen, Kupfer und Jod in den Eier, was wohl der Ernährung der Wachtel geschuldet ist. Alle diese Mineralien helfen zum Beispiel beim Heilen von Wunden und helfen bei der Zirkulation des Blutkreislaufs. Aminosäuren, ein paar haben wir bereits genannt, spielen gleichfalls eine wichtige Rolle und die acht entscheidenden Aminosäuren von Leucin bis Lysin sind in einem optimalen Verhältnis vorhanden. Weiter geht es mit der mehrfach ungesättigten Linolsäure und mit der Linolensäure, die bekanntlich an der Bildung von Omega-3 Fettsäuren beteiligt ist.

Die genannten Vitamine, Mineralien, Spurenelemente sind allesamt in höherer Anzahl vorhanden als im Hühnerei. Ganz folgerichtig kann der beständige Verzehr von Wachteleiern das Immunsystem noch besser stärken und die körpereigenen Abwehrkräfte auf Touren bringen. Allerdings sollten wir Vorsicht walten lassen bei einigen Heilpraktikern, die das Wachtelei als einzige Speise empfehlen oder durch den Verzehr wundersame Wirkungen wie die Heilung von Krebs versprechen – Wachteleier sind nachweislich hervorragende Proteinquellen und sehr gesund, doch kein Magic Food zum Kurieren schwerster Erkrankungen! Wer also zum Beispiel an Mediziner gerät, die das Wachtelei und nur das Wachtelei allein verehren und empfehlen, der sollte ebenso vorsichtig sein wie bei den Ratschlägen, die verrückte Mönche zum Beispiel regelmäßig über die Vorzüge von Kokosnüssen und deren ausschließlichen Verzehr zum Besten geben.

Welche Krankheiten lassen sich durch den regelmäßigen Verzehr von Wachteleiern lindern?

Je nach Verständnis und Anwendung lässt sich diese Liste ausdehnen, schließlich wird das Ei der Wachtel seit vielen tausend Jahren von Schamanen in der Urzeit bis zum Arzt in der Gegenwart empfohlen. Die genannten Inhaltsstoffe helfen selbstverständlich mit, den Organismus zu stärken und ganz folgerichtig lassen sich zum Beispiel Allergien und Hautkrankheiten wie Neurodermitis mit dem Verzehr der Eier lindern. Auch Migräne und verschiedene Darm- wie Magenerkrankungen werden genannt und selbst Asthmatiker profitieren von den wertvollen Bestandteilen des Wachteleis. Weiter geht es mit der Anwendung vor allem bei Knochenkrankheiten, was vor allem in der genannten Chinesischen Medizin wichtig ist. Auch Probleme mit dem Blutdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Nierensteine sind für Heilpraktiker genauso ein Behandlungsgebiet mit Wachteleiern wie Augenkrankheiten, Anämie oder Nierensteine.

positive Wirkung der Wachteleier auf den Organismus sprechen sowie den nun schon seit Urzeiten angewandten Praktiken der Mediziner gibt es bisher keine Forschung oder empirische Untersuchung des Wachteleis. Die behaupteten Wirkungen beruhen also auf Berichten von Patienten, auf Erfahrung durch Praxis und mittlerweile lassen sich die genannten Spurenelemente, Mineralien und Vitamine ja auch belegen – es ist also einiges dran an der Power von Wachteleiern, doch einen echten wissenschaftlichen Nachweis dazu gibt es bis dato noch nicht.

Heilpraktiker sprechen häufig von „Biostimulatoren“, das sind also Produkte von Pflanze oder Tier, die dem menschlichen Organismus Dampf machen, das Immunsystem antreiben und eben wie schon beschrieben sehr gut verträglich sind. Heute nehmen Allergien geradezu epidemisch zu, die Menschen ernähren sich von allerlei ungesundem Fertigessen und hier können Wachteleier zumindest einen Beitrag leisten, um unseren Körper zu stärken und zugleich zu entlasten. Das gilt für Wachteleier genauso wie für viele andere Lebensmittel, wobei das Motto des Solon von Athen „Nichts zu sehr“ auch heute noch gelten mag. Es kommt bei der Ernährung auf den richtigen Mix an und Wachteleier sind als Alternative für das fettere Hühnerei immer eine Option zur Bereicherung des Speiseplans.

Allerdings ist der ganzheitliche Blick an dieser Stelle hilfreich. Der gigantische Konsum von Eiern durch den Menschen ist rein statistisch natürlich weniger schädlich, wenn mehr Wachteleier verzehrt werden – eben weil diese weniger Cholesterin aufweisen! Im Prinzip ist das vergleichbar mit Alkohol oder anderen Drogen: Wer täglich ein Bier trinkt oder einen Joint raucht, der wird mit ziemlicher Sicherheit weniger Probleme bekommen als jemand, der täglich Schnaps in rauen Mengen zu sich nimmt oder sich die Heroinpumpe in die Venen jagt! Die gesundheitliche Wirkung von Wachteleiern geht also wahrscheinlich auf einen Vergleich mit dem Hühnerei zurück und nur der ständige Austausch beziehungsweise der ausschließliche Konsum von Wachteleiern anstatt vom Ei der Hühner bringt dann auch die gewünschten, vielfach beschriebenen Effekte.

Eine Kur mit Wachteleiern im Überblick

Zugegeben: Wer eine direkte, umfassende Kur mit dem Wachtelei ausprobieren möchte, der sollte im Vorfeld vielleicht auch das Gespräch mit dem Hausarzt suchen. Eier sind als Lebensmittel für Mensch und Tier seit Urzeit in Gebrauch, unser Organismus fremdelt also weder mit der Zufuhr noch mit der Zusammensetzung. Doch eine gesteigerte Aufnahme ist nicht immer optimal, etwa wenn Vorerkrankungen vorliegen und auch wenn Belastungen ausgerechnet durch Wachteleier sehr unwahrscheinlich sind – der Austausch mit einem Mediziner ist sinnvoll und empfehlenswert.

Von sogenannten Biostimulatoren war bereits die Rede und dieser Terminus aus der Welt der Heilpraktiker meint natürlich rein biochemisch betrachtet all die bereits aufgeführten Inhaltsstoffe. Unser Organismus braucht das zum Leben und übrigens beträgt der Brennwert pro 100 Gramm Wachtelei nur 158 kcal. Somit lassen ganz folgerichtig Kuren erstellen, bei denen die Patienten respektive Teilnehmer eben nicht zulegen und verfetten, sondern im Gegenteil von der Kraft der Wachteleier massiv profitieren. Die verfügbaren Therapien und jede empfohlene Kur sind in der Regel schon älter und werden oft seit Jahrhunderten angewendet. Erwähnt werden soll auch, dass die Eier der Wachtel bestens geeignet sind zur Diät und übrigens auch für Kinder sowie Leute, die sich gerade von Erkrankungen erholen.

Folgende Krankheiten werden als Anwendungsgebiete für eine Kur mit Wachteleiern genannt:

  • Erhöhter Blutdruck
  • Anämie
  • Migräne
  • Herzrhythmusstörungen
  • Diabetes
  • Verkalkung von Arterien
  • Asthma
  • schlechtes Erinnerungsvermögen
  • Verdauungsprobleme
  • Hauterkrankungen

Niemand sollte Wunder erwarten und natürlich braucht eine Herz-Rhythmus Störung auch die Behandlung beim Facharzt. Verkalkte Arterien oder Diabetes lassen sich garantiert nicht durch das bloße Verzehren von Wachteleiern kurieren, aber die genannten wertvollen Inhalte helfen garantiert bei der Vorsorge und geben dem Organismus mehr Spielraum bei der Verwertung von Nahrung.

Zum Einsatz kommen insgesamt für jede Kur 240 Wachteleier. Das klingt viel, relativiert sich aber, wenn wir den Vergleich zu Beginn bemühen – 5 Wachteleier sind ungefähr ein Hühnerei und so wird umgerechnet die Menge von etwa 50 Hühnereiern über einen längeren Zeitraum verzehrt. Wer an Magengeschwüren leidet, braucht hier nur die Hälfte, also 120 Wachteleier.

Immer sollte die Einnahme roh am Morgen erfolgen. Gekochte Eier verlieren bekanntlich bereits eine Menge Inhaltsstoffe und auch wenn das Spiegelei von der Wachtel lecker und gesund aussieht – in rohem Zustand nehmen wir alle Vitamine und Mineralien auf und können auf diese Weise die Vorteile einer Wachteleierkur genießen. Auch sollten die Eier unbedingt vor dem Frühstück eingenommen werden, auf nüchternen Magen.

Erwachsene nehmen an den ersten drei Tagen täglich 3 Eier ein. Ab dem vierten Tag erhöht sich diese Menge auf täglich bis zu 6 Eier, so dass die Kur in der Summe etwa 40 Tage beträgt. Kinder hingegen verzehren bitte nur 2 Eier pro Tag und zwar wenn sie selbst höchstens zwei Jahre alt sind! Bis sechs Jahre erhöht sich das auf täglich 3 und bis zehn Jahre auf täglich vier Eier. Nach zwei Monaten ist die Kur zu wiederholen, wobei pro Jahr dann zwei Therapien verteilt empfohlen werden.