Aufbau und Ausstattung eines geeigneten Wachtelstall

Auf die entsprechenden Größenverhältnisse eines Wachtelstalls sind wir ja schon einmal in dem Artikel „ Wie viele Wachteln sollte man halten „ eingegangen. Ein weiterer Wichtiger Punkt einer guten Wachtelhaltung ist die Qualität eines Wachtelstalls. Mit Qualität meine ich nicht das ihr euren Wachtelstall aus Eichenholz bauen sollt , sondern ich meine ihr müsst beim Bau des Wachtelstalls auf die Bedürfnisse euer Wachteln eingehen.

Kriterium 1 – die Höhe

Wachteln sind Fluchttiere, das bedeutet , solltet ihr eure Wachteln in einem ungünstigen Moment unabsichtlich erwischen bzw. erschrecken werden sie auffliegen. Da Wachteln jedoch keine guten Flieger sind können sie sich schwer verletzen. Schon oft habe ich von Wachteln gelesen die sich beim auffliegen das Genick gebrochen haben. Ein Kriterium eines guten Wachtelstalls ist also die Höhe. Entweder ich beschränke die Höhe auf max. 50cm – dann haben die Wachteln noch nicht genug Schwung um sich zu verletzen, oder ich gehe auf eine Höhe von 180-200cm oder höher.

 

Kriterium 2 – die Grösse

Wie schon einige male in diesem Blog erwähnt habe ich meine eigene Meinung zur Größe eines Wachtelstalls. Meine Schmerzgrenze liegt bei 5 Wachteln pro m² ! Wie gesagt , Schmerzgrenze, grösser geht immer und die richtigen Enthusiasten bauen auch schon mal ein 20m² Gehege für ihre 5 Schätzchen.

 

Kriterium 4 – die Sicherheit

Marder, Ratten, Katzen, Hunde, Menschen…. – unsere Wachteln sind vielen gefahren ausgesetzt. Ein ordentlicher Wachtelstall muss so dicht sein das kein Räuber die Möglichkeit hat hinein zu kommen. Auch ein Hund oder ein Kind was unbedacht gegen den Stall springt muss der Stall ab können . Immer wieder höre ich von Züchtern das ihnen in der Nacht eine große Anzahl Wachteln gestohlen wurde also je nach dem wo ihr wohnt würde ich auch die Möglichkeit schaffen den Wachtelstall abzuschließen.

Kriterium 3 – die Ausstattung

Denkt schon beim Planen eures Wachtelstalls an Sachen wie Sandbad , Futter und Wasserstelle , an Versteckmöglichkeiten und vor allem an die Reinigung. Es macht nur die ersten paar Monate Spaß seinen Wachtelstall zu reinigen. Danach wird es zur Mühseligen aber notwendigen Wöchentlichen Arbeit den eure Wachteln sind Wachtelschweine. Wer denkt es würde reichen seine Wachteln nur 1-2mal pro Monat zu reinigen wird sich über kurz oder lang mit seinen Nachbarn auseinander setzen müssen . Wachteln stinken schon extrem und das tägliche Ritual die Wachteleier aus dem Kot zu kratzen ist nicht gerade schön. Also schon beim Bau auf gute Reinigungsmöglichkeiten wert legen erleichtert die Arbeit später extrem.