Das Wachtelei – klein aber oho

Jeder von Euch kennt sie: Eier. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und mit diversen Geschmacksnuancen. Doch eines der Eier tanzt aus der Reihe, wenn man sich das gesamte Spektrum ansieht: das Wachtelei.

Es ist im Durchschnitt nur etwa 15 Gramm schwer und circa 3 cm hoch, jedoch ist es wissenschaftlich gesehen ein sehr guter Lieferant für Nährstoffe, die für den menschlichen Organismus und Kreislauf überlebenswichtig sind. Wenn man die Schale nicht mit in die Rechnung nimmt, so kommt man auf etwa 7 Wachteleier, die benötigt werden, um 100 Gramm verwertbares Ei zu erhalten. Davon wiederum sind laut Nährwerttabellen

  • 10 – 11 Gramm Fett
  • Etwa 1 Gramm Kohlenhydrate
  • Circa 12 Gramm Eiweiß

Womit man auf einen Brennwert von 150 Kilokalorien kommt.

Hildegard von Bingen, eine Universalgelehrte aus dem 11. Jh., und die alten Ägypter sagen den Wundereiern diverse heilende Wirkungen zu, unter anderem:

 

  • Minderung von allergischen Symptomen
  • Senkung des Blutdrucks
  • Stärkung des Immunsystems

Ägyptische Überlieferungen und Ausgrabungen zeugen außerdem davon, dass die kleinen Wunder-Eier schon vor etlichen 1000 Jahren als Delikatesse galten. Ferner ist der Wachtel bzw. dem Wachtelküken der ägyptische Buchstabe w bzw. u gewidmet (vgl. [1]).

Moderne Studien belegen außerdem, dass sich bei einer Mehrzahl von Patienten, welche über einen bestimmten Zeitraum hinweg mit etwa 200 Eiern versorgt wurden, „der Blutdruck normalisiert und das Schlaf- und Allgemeinbefinden grundlegend gebessert“ (vgl. [2]) hat.

Auch der erhöhte Zinkgehalt und die Vitamin B12-Konzentration helfen dem Körper ungemein das Immunsystem aufrecht und gestärkt zu halten.

Alleine wegen des Geldes werden Wachteln nicht in großen Mastanlagen gehalten, was es wiederum kleinen Bauern ermöglicht auf dem Markt mitzuhalten. Dies führt uns zu dem Gedanken, dass es diverse Skandale rund ums Hühnerei in Deutschland bzw. den Niederlanden gab. Ein weiteres Argument ist hier sicherlich die Antibiotikabelastung, welcher Legehennen in Mastanlagen ausgesetzt sind. Diese werden von Menschen aufgenommen, was nach und nach zu einer Antibiotika-Resistenz führt.

Doch fernab von Studien, Rechnungen und anderen undurchsichtigen Gegebenheiten steht eines sicher fest: Das Wachtelei ist lecker, gesund und eine echte Alternative für Menschen, die eine Hühnereier-Allergie haben.

1]: (siehe: https://www.selket.de/hieroglyphen/hieroglyphen-alphabet, Zugriff: 04.04.2018)

[2]: (siehe: http://www.wachteln-info.de/wachteleier, Zugriff: 04.04.2018)

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