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Interessantes zur Wachtelhaltung

 

Wachtelküken 12 Tage alt

Nun gehts endlich nach draußen. Die moderaten Nachttemperaturen lassen es zu das die kleinen Wachteln nun in einem unserer Außenställe wohnen. Dieser Stall hat eine Größe von 200x60cm und dürfte den kleinen etwa bis zu 6 Wochen als zuhause dienen. Ich...

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Wachtelküken 10 Tage alt

Ein letztes mal das die neuen Wachteln in der Aufzuchtbox zu sehen sind. Ich bereite heute den Außenstall vor um die kleinen Wachteln morgen umziehen zu lassen. Trotz täglichem sauber machen stinken die Wachteln penetrant und ich freue mich sie nach...

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Wachtelküken 3 Tage alt

Meine Wachtel Aufzucht box ist ja eigentlich ein etwas angepasstes Terrarium und steht bei uns im beheizten Wohnraum. Aus diesem Grund schalte ich auch schon am dritten Tag die Rotlicht Beleuchtung aus. Ich beobachte ab dem dritten Tag das die kleinen...

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Wachtelküken 2 Tage alt

Es ist unglaublich wie selbstständig die Wachtelküken nach 48 Stunden schon sind. So trottelig sich Wachteln manchmal anstellen so faszinierend ist es sie beim wachsen zu beobachten. Im heutigen Video zeige ich nur kurz welche Unglaublichen Fortschritte...

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Meine persönliche Wachtelhaltung

Im Moment halte ich im Stamm ca. 30 Wachteln.Das heißt, wenn ich gerade neue Wachtelküken aufziehe können es auch schon mal 40-45 Wachteln werden. Bewegen können sich meine Wachteln auf ca. 7m² Grundfläche wobei sich das aus einem Stallbereich ca.4m² und...

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Video: Wachtelküken erster Tag !

Erster Tag bei unseren Wachtelküken. Alle geschlüpften haben die erste Nacht überlebt und sind dem ersten Eindruck nach alle gesund und munter. Das Gefieder ist getrocknet und die Wachtelküken verbringen die meiste Zeit des Tages damit sich aneinander zu kuscheln und...

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Grundsätzliches zur Wachtelhaltung

Wachtel

Eine Wachtel bekommt man in der freien Natur nicht häufig zu Gesicht, das hat verschiedene Gründe. Die Hühnerart besitzt eine gute Tarnfarbe und ist in ihrer natürlichen Umgebung eher nachtaktiv. Nur zur Paarungszeit sind die Männchen auch tagsüber aktiv. Aufgrund der verschiedenen Umwelteinflüsse geht der Bestand an wilden Wachteln immer mehr zurück, dennoch zählt die Wachtel noch nicht zu den gefährdeten Tierarten und steht deshalb nicht unter Schutz. In Deutschland ist die Wachteljagd aber dennoch verboten. Das Fleisch der Wachtel gilt in vielen Ländern als besondere Delikatesse und war früher sehr teuer ebenso wie die Eier der Wachtel. Heute werden Wachteln in Käfigen wegen ihrer Eier und des Fleisches gezüchtet.

Ursprünglich stammt die nicht domestizierte Wachtel (lateinischer Name: coturnix coturnix) aus Europa und dem westlichen Teil Asiens. Der Vogel ist etwa so groß wie ein Star und zählt zum kleinsten Hühnervogel Europas, der zur Familie der fasanenartigen Vögel gehört. Weil die Wachtel relativ klein ist, ist sie europaweit unverwechselbar mit anderen Vogelarten. Weiter östlich kann sie leicht mit der Japanwachtel verwechselt werden, eine Unterart der wilden Wachtel.

Wachteln sind Zugvögel, die jährlich in wärmere Länder fliegen, wenn es zu kalt wird. Im Winter hält die Wachtel sich bevorzugt in Palästina und Nordafrika auf. Die Bestände in Europa gehen stetig zurück, weil der Lebensraum der Wachtel immer mehr zerstört wird. Auf offenen Wiesenflächen, Feldern mit flachen Hecken und Wäldern, fühlen sich Wachteln wohl. Feuchte Böden sind das Lieblingsgebiet der Wachtel in freier Wildbahn. Hier bauen sie auch ihre Nester und ziehen ihre Küken groß.

Aussehen der Wachtel

Wilde Wachteln werden nur etwa 15 bis 20 Zentimeter groß und erreichen ein Gewicht von 90 bis 120 Gramm. Hähne und Hennen haben, wie es auch bei Hühnern der Fall ist, ein unterschiedliches Aussehen, das aber nicht sehr gravierend ist. Die männlichen Vögel (Wachtelhähne) sind orangebraun gefärbt mit rotbraunen und schwarzen Strichen und einem schwarzen Kehlkopf, einem variierenden Muster auf dem Kopf und einem weißen Hals. Von den Schnabelwinkeln geht ein rötliches Band um die weiße Kehle. Eigentlich unterscheiden sie die Hennen nur bezüglich ihrer Kopfmusterung, das weniger prachtvoll ist und einer sandbraunen Körperfarbe. An der Brust sind die Weibchen eher weißgrau. Der Schnabel ist klein und gebogen. Im März und April beginnt das Mausern, wo die Wachteln einen Teil ihres Federkleides verlieren, die Vollmauser findet etwa im Juni statt.

Jungvögel sehen ähnlich aus wie die Wachtelweibchen, aber das Gefieder ist etwas matter. Die untere Seite ist gelblich, ins Beige gehend, während die obere Seite des Körpers orange bis beige ist. Jungvögel haben immer einen dunklen Stirnfleck, wovon sich zwei dunkle Streifen bis in den Nacken ziehen. Mit der Zeit ändert sich die Gefiederfarbe und gleicht sich dem der erwachsenen Vögel an. Wachtelküken sind sogenannte Nestflüchter, die das Nest bereits nach fünf Wochen verlassen und selbstständig auf Nahrungssuche gehen können.

Wachteln sind polygame Tiere, dabei kommt ein Hahn auf mehrere Hennen. In Gefangenschaft sollte ein Hahn aber nicht mehr als drei bis sechs Hennen im Gehege haben, wenn man Wachteln züchten möchte. Je mehr Hennen in einem Stall, desto weniger ist die Befruchtungsrate der Eier. Es ist auch möglich mehrere Hähne mit Hennen in einem Gehege zusammen zu halten. Hier kann es aber immer wieder zu Konkurrenzkämpfen kommen und Fingerspitzengefühl ist gefragt. Diese Haltungsform ist daher nur erfahrenen Wachtelzüchtern zu empfehlen. Ideal ist es, getrennte Herden zu halten damit alle Wachteln gesund bleiben und sich nicht gegenseitig verletzen.

Domestizierte Wachteln haben verschiedene Farben. Am häufigsten ist eine wildfarbige Wachtel zu sehen, die noch die Farbe der wildlebenden Wachtel hat. Daneben gibt es isabellfarbene und goldgesprenkelte Wachteln. Diese Farbe ist bei den Legewachteln häufig zu finden. Nicht so häufig sind weiße oder weißgescheckte Wachteln. Daneben gibt es noch unzählige weitere Farbschläge der Zuchtwachteln die variieren können. Das Ziel einiger Züchter ist es, immer weitere Farbvarianten zu züchten und die Farbzucht von Wachteln zur Perfektion zu bringen.

Die Wachtel ist an pfeifenden oder gurrenden Rufen zu erkennen, die man aber in der Natur selten hört. Eher ist der Gesang der Wachtel bekannt, der dreisilbig ist. Erste und dritte Silbe werden dabei betont. Der Wachtelgesang findet in der Paarungszeit Verwendung und dient der Unterhaltung zwischen Wachtelhähnen und paarungsbereiten Hennen.

Das fressen Wachteln

Wachteln ernähren sich von Käfern und Insekten sowie Pflanzen, die sich saisonal unterscheiden. Im Frühjahr sind es überwiegend grüne Teile von Pflanzen und Grassamen. Im Sommer ernähren sich Wachteln eher von Insekten wie Schnellkäfer, Blattwanzen, oder Schwarzkäfer und manchmal auch Schnecken. Im Herbst sind es überwiegend Getreidekörner. In Gefangenschaft fressen Wachteln neben dem Fertigfutter auch Äpfel, Bananen, Birnen, Trauben, Salat, Karotten, Gurken, Tomaten, Löwenzahn und vieles mehr.

Es gibt viele Gründe, warum die Wachtel als Haustier im eigenen Garten beliebt ist. Wachteln benötigen relativ wenig Platz und passen auch in kleine Gärten. Die Lautstärke der Wachtelrufe ist geringer als die von Hühnern, das ist gut für die Nachbarschaft. Die Haltung ist recht einfach und relativ günstig, sofern die Tiere gesund sind, was man durch ein gutes Futter und eine zugfreie Voliere einfach gewährleisten kann. Die Wachteleier sind eine reine Delikatesse, die zudem noch für hier gesunderhaltende Wirkung bekannt ist. Wachteleier lassen sich wie Hühnereier zubereiten, besitzen aber mehr Vitamine und Mineralstoffe als ein herkömmliches Hühnerei.

Die Zwergwachtel

Die chinesische Zwergwachtel ist etwas kleiner als die Wildwachtel und erreicht ein Gewicht von 45 bis 70 Gramm mit einer Körpergroße von nur 14 bis 15 Zentimetern, gehört sie zum kleinsten Hühnervogel der Welt. Sie gehört zur Gattung der Erdwachteln. Sie sind Kreuzungen von Wildformen, die in unterschiedlichen Farben gezüchtet werden. Hier sind weiße, silberne oder rehbraune und geperlte sowie gescheckte Formen vertreten. Die Wildfarbe ist aber dennoch am häufigsten vertreten und auch am beliebtesten.

Ihre Heimat ist Indien, Südostasien China und Australien wo man sie im Grasland auf Steppen sieht. Sie fleigen nicht und suchen ihre Nahrung ausschließlich am Boden wozu sie hauptsächlich den Schnabel benutzen.

Im Gegensatz zur wilden Wachtel unterscheiden sich die männlichen und weiblichen Zwergwachteln stärker von einander. Der Hahn ist dabei eher bläulich in der Brustgegend, die Brust ist rötlich bis braun und das Gesicht in Schwarz und Weiß. Die Hennen sind eher einfarbig braun gesprenkelt.

Die Legewachtel und Mastwachtel

Die Japanische Legewachtel (coturnix coturnix japonic) ist eine domestizierte Wachtel, die eine Größe von 12 bis 18 Zentimeter erreicht. Sie ist die häufigste Form und die Urform der am Haus gehaltenen Wachtel, die seit dem 14. Jahrhundert als Ziervogel gehalten wird und ihre Heimat, wie schon der Name verrät, in Japan hat. Auch sie ist in verschiedenen Farben vorhanden. Die Legewachtel unterscheidet sich in drei Zuchtlinien. Einerseits die Legewachtel, die besonders viele Eier legt (etwa alle 18 Stunden) und die Mastwachtel, die auch für den Verzehr gezüchtet wird. Diese erreicht ein Gewicht von 300 bis 400 Gramm. Im Vergleich dazu wiegt eine Wildform der Legewachtel nur 90 bis 110 Gramm. Diese Legen nicht so viele Eier wie eine Legewachtel, der Futterverbrauch ist ebenfalls um einiges höher. Die Mastwachtel ist eine Variante der Japanischen Legewachtel, die einfach ein deutlich höheres Gewicht hat.

Einteilen lassen sich die Zuchtlinien in die Leichte Linie mit einem Gewicht von 110 bis 150 Gramm und einer hohen Legeleistung. Die Legewachtel als Legehenne und Fleischlieferant mit 160 bis 200 Gramm Körpergewicht (auch Mastwachtel genannt) und die Fleischwachtel, die ein Gewicht von 300 bis 400 Gramm erreicht.

Die Leichte Linie ist die Ursprungsform der Legewachtel, die viele Jahre nur für die Eierproduktion gezüchtet wurde. Sie sind nur 50 Gramm schwerer als die Japanischen Wildwachteln. Die Eier sind leichter als die der heutigen Legewachtel. Der Vorteil dieser Linie ist, dass die Wachteln relativ robust sind. Daher als „Anfängerwachtel“ gut geeignet, die gut in einer Voliere gehalten werden können.

Die herkömmliche Legewachtel (Zweinutzungstyp) wurde früher als Französische Mast- oder Legewachtel bezeichnet. Heute ist sie auch unter dem Namen Eurowachtel bekannt. Aber der einfache Begriff „Legewachtel“ ist am bezeichnendsten für diese Zuchtlinie. Sie sind etwas schwerer als die Leichte Linie und werden vor allem wegen ihrer Legeleistung gehalten. Diese Wachtelrasse eignet sich aber auch als Mastwachtel.

Die Fleischwachteln sind auch unter der Bezeichnung Mastwacheln bekannt. Ziel dieser Linie ist es, einen möglichst hohen Fleischanteil zu bekommen, mit wenig Futtereinsatz. Auch beim Legen sind die Fleischwachteln geschätzt.

Alle drei Rassen haben eine hohe Legeleistung, meist werden sie aber in privaten Gärten eher als Hobby gehalten als für besonders viele Wachteleier. Anders sieht es in professionellen Zuchtbetrieben aus, die es immer häufiger gibt. Züchter schwören auf das Fleisch der Wachtel und die Eier die sehr gesund sind.

Wachteln – beliebt bei Hobbyhaltern

Die Wachtel ist, wie schon erwähnt, der kleinste Hühnervogel der Welt und nicht nur wegen der geringen Größe bei den Vogelfreunden beliebt. Die verschiedenen Farbvarianten der gezüchteten Wachtel sehen toll aus und können den Hobbyhalter erfreuen. Es ist relativ leicht, Wachteln im eigenen Garten zu halten und der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, mit den eigenen Eiern Gerichte zuzubereiten. Die Wachtel ist eine pflegeleichte Alternative zur Hühnerhaltung, mit der auch meist die Nachbarn einverstanden sind, da Wachteln wesentlich stiller sind als Hühner. So lassen sich Wachteln auch in Wohngebieten halten. Lediglich die Wachtelhähne können ab und zu mal laut sein.

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